Lieferkettengesetz: Wo stehen wir heute, wo wollen wir hin?
Zwischenbilanz im europäischen Kontext
5.5.2026, 17.00-20.15 Uhr
Online-Veranstaltung
Seit 2023 ist das deutsche Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG) in Kraft. Es verpflichtet große Unternehmen erstmals dazu, menschenrechtliche Risiken entlang ihrer globalen Lieferketten systematisch zu identifizieren, zu minimieren und darüber Bericht zu erstatten. Auf europäischer Ebene wurde ein weitergehender Rechtsrahmen (CSDDD) beschlossen, der aber zwischenzeitlich wieder abgeschwächt wurde. Was bedeutet die Umsetzung der europäischen Beschlüsse in deutsches Recht für das LkSG? Entsteht eine Phase regulatorischer Verunsicherung oder eine Neujustierung? Wie lassen sich menschenrechtliche Sorgfaltspflichten in einem sich verändernden politischen Umfeld wirksam sichern und weiterentwickeln? Welche Handlungsmöglichkeiten eröffnen sich für zivilgesellschaftliche Akteure, sowohl in der Zusammenarbeit mit internationalen Partner*innen als auch in der Kampagnenarbeit?
Wir möchten die durch die europäischen Anpassungen entstandenen Unsicherheiten besser verstehen, unterschiedliche Perspektiven zusammenführen und Orientierung bieten. Dabei geht es sowohl um praktische Umsetzungsfragen als auch um die strategische Weiterentwicklung unseres Engagements für menschenrechtliche Sorgfaltspflichten in Deutschland und Europa.
Die Veranstaltung wird organisiert vom agl-Fokushub Wirtschaftliche Gerechtigkeit, faire Produktion und Handel.
Impulsgeber*innen: Carsten Stender (Bundesministerium für Arbeit und Soziales), Miriam Teweldebrhan (Helpdesk Wirtschaft und Menschenrechte), Franziska Humbert (Oxfam Deutschland), Finn Schufft (Germanwatch), René Heinrich (Unite)
Mit einer Breakoutsession zu Möglichkeiten des Beschwerdeverfahren für die Zusammenarbeit mit internationalen Partner*innen & Kampagnenarbeit: Was braucht’s vor Ort?
Wir freuen uns auf Diskussion und Austausch!
Anmeldung unter: https://eveeno.com/219554898